profileimage

Es ist zukunftsvergessen, die Erwachsenenbildung / Weiterbildung in der aktuellen Bildungspolitik nicht deutlicher, öffentlicher und in den Parteikonferenzen und -tagungen  neben der Schule und Hochschule zu platzieren. Man kann in einer sich rasch verändernden Welt nicht mehr auf Vorrat lernen. Menschen von 25 bis 90 Jahren haben über die gesamte Lebensspanne nicht nur eine hohe Anpassungsfähigkeit, sondern auch eine hohe Lernfähigkeit. In einer sich pluralisierenden für viele verunsichernden  Welt, wo man nicht auf bisher gepflegte Stereotypen und Erfahrungen, was Alltag und Lebenswelt, Arbeit und Lebensformen betrifft, zurückgreifen kann, sind wir darauf angewiesen, dass  Menschen auf eine entsprechend aufgestellte Weiterbildung bauen können.  Ansprachen, Angebote und Beratung sind öffentlich verantwortet regional  zur Kultur, Politik, Gesundheit und Beruf, als  auch zu Schlüsselqualifikationen vorzuhalten.

Die Erwachsenenbildung mit ihrer modernen, offenen, schnell reaktionsfähigen Planungsform  reagiert seismographisch: das meint Angebote auf dem aktuellen Stand anzubieten und auf Nachfrage aus der Bevölkerung unmittelbar zu reagieren. Dazu benötigen die Institutionen eine entsprechende finanzielle und personelle  Grundausstattung.  Um diese Flexibilität zu erhalten, benötigt sie überdies Personal mit professionellen Handlungsspielräumen.